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AMALT on Track: Von der Prototypenentwicklung bis zur Bewertung und Demonstration

Verteidigung

AMALT nähert sich einem funktionsfähigen Prototyp

Das AMALT-Projekt – „Automated Monitoring and Advice for Optimization of Learning Trajectories“ – hat eine wichtige Entwicklungsphase erreicht. Derzeit arbeiten wir intensiv an Arbeitspaket 4, in dem die technologischen Komponenten zu einem funktionsfähigen Prototyp zusammengeführt werden. Gleichzeitig bereiten wir schrittweise den Übergang zu Arbeitspaket 5 vor, dessen Schwerpunkt auf der Bewertung, Demonstration und weiteren Verfeinerung der entwickelten Lösung liegen wird.

Die bisher erzielten Fortschritte geben uns allen Grund, optimistisch zu sein.

AMALT liegt im Hinblick auf die ursprüngliche Planung, die Ziele und die vereinbarten Leistungen gut im Zeitplan. Der aktuelle Stand des Projekts deutet darauf hin, dass wir möglicherweise mehr liefern können als ursprünglich erwartet.

Wir sehen Möglichkeiten, den Prototyp weiter zu verbessern, die daraus gewonnenen Erkenntnisse zu erweitern und einen zusätzlichen Mehrwert für das niederländische Verteidigungsministerium zu schaffen. Wir beabsichtigen, diese Gelegenheit voll und ganz zu nutzen.

Förderung des adaptiven und datengestützten Lernens

AMALT untersucht, wie Lern- und Leistungsdaten genutzt werden können, um die Lernwege innerhalb des Verteidigungsministeriums anpassungsfähiger, effektiver und besser auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt zu gestalten. In vielen traditionellen Lernumgebungen folgen die Teilnehmer weitgehend vorgegebenen Programmen. Die Lernenden unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihres Vorwissens, ihrer Erfahrungen, ihres Lerntempos, ihrer Leistungen und ihrer Entwicklungsbedürfnisse.

Ein anpassungsfähigerer Ansatz kann diese Unterschiede berücksichtigen. Durch die kontinuierliche Auswertung relevanter Daten lässt sich ein genaueres Bild vom Lernfortschritt und dem aktuellen Niveau eines Lernenden gewinnen. Diese Erkenntnisse können anschließend in geeignete Ratschläge, Maßnahmen oder Empfehlungen für den nächsten Schritt im Lernprozess umgesetzt werden.

AMALT möchte dieses Prinzip anhand eines funktionsfähigen Prototyps veranschaulichen. Der Prototyp wird so konzipiert, dass er verschiedene Arten von Lern- und Leistungsdaten erfasst und strukturiert, diese Informationen auswertet und den verschiedenen Nutzern relevante Erkenntnisse präsentiert. Je nach ihrer Rolle benötigen Lernende, Ausbilder, Schulungsentwickler und Führungskräfte möglicherweise unterschiedliche Informationen und Empfehlungen.

Das Ziel besteht nicht darin, das fachliche Urteilsvermögen zu ersetzen. Vielmehr soll AMALT die Nutzer unterstützen, indem es relevante Informationen leichter zugänglich macht und es ermöglicht, Entscheidungen auf der Grundlage eines umfassenderen und aktuelleren Verständnisses des Lernenden und des Lernprozesses zu treffen.

Von den Anforderungen und dem Entwurf bis hin zu einem funktionsfähigen Prototyp

In den vorangegangenen Arbeitspaketen wurde die Grundlage für die Entwicklung des AMALT-Prototyps geschaffen. Dabei wurden die Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzer ermittelt, relevante Datenstandards und technische Möglichkeiten geprüft sowie die Architektur und das funktionale Design weiterentwickelt.

Diese Vorarbeiten waren unerlässlich. Eine Lösung wie AMALT erfordert mehr als nur ein Dashboard oder einen eigenständigen Algorithmus. Es handelt sich um einen vernetzten Prozess, in dem Daten erfasst, ausgetauscht, interpretiert und in Informationen umgewandelt werden, die die Nutzer verstehen und anwenden können. Aspekte wie Interoperabilität, Modularität, Datenqualität, Transparenz und Benutzerfreundlichkeit spielen daher eine wichtige Rolle.

Im Rahmen von Arbeitspaket 4 fügen sich diese verschiedenen Elemente nun zu einem Ganzen zusammen. Wir arbeiten an der technologischen Entwicklung und Integration der Komponenten des Prototyps. Dazu gehören:

  • Verknüpfung von Lerndaten mit Informationen zum Profil und zum aktuellen Status des Lernenden.
  • Entwicklung der Logik, anhand derer Daten interpretiert werden können.
  • Die daraus gewonnenen Erkenntnisse in relevante Empfehlungen umsetzen.

Wir achten außerdem sehr genau darauf, wie Fortschritte, Hinweise und Empfehlungen dargestellt werden. Selbst ein technisch ausgereiftes System bietet nur dann einen Mehrwert, wenn die Nutzer die darin enthaltenen Informationen verstehen und in der Praxis anwenden können. Die Benutzeroberfläche muss daher komplexe Informationen klar, relevant und rollengerecht darstellen.

Ein zentraler Grundsatz bei dieser Entwicklung ist die Modularität. AMALT soll keine Lösung werden, die nur für einen bestimmten Kurs, ein bestimmtes Programm oder einen bestimmten Ausbildungskontext genutzt werden kann. Der Prototyp muss einen Ansatz demonstrieren, der letztendlich angepasst, erweitert und in das umfassendere Lernökosystem des Verteidigungsministeriums eingebunden werden kann.

Ein schrittweiser Übergang zu Arbeitspaket 5

Da der Prototyp immer greifbarer wird, nähert sich das Projekt allmählich dem Arbeitspaket 5. Dieses Arbeitspaket konzentriert sich darauf, die entwickelte Lösung zu bewerten und festzustellen, ob sie den zuvor im Projekt ermittelten Anforderungen entspricht.

Der Übergang von Arbeitspaket 4 zu Arbeitspaket 5 erfolgt bewusst schrittweise. Entwicklung und Evaluierung werden nicht als völlig getrennte Phasen betrachtet. Stattdessen arbeiten wir iterativ: Komponenten werden entwickelt, getestet und auf der Grundlage von Beobachtungen und Rückmeldungen verbessert. So können wir erste Erkenntnisse sofort nutzen und den Prototyp noch während der laufenden Entwicklung verfeinern.

Im Rahmen von Arbeitspaket 5 werden wir verschiedene Aspekte der Lösung bewerten:

  • Ob der Prototyp relevante und verständliche Informationen zum Fortschritt liefert.
  • Ob seine Empfehlungen nützlich und nachvollziehbar sind.
  • Ob die Lösung die Nutzer effektiv dabei unterstützt, fundierte Entscheidungen zu treffen.
  • Ob die Benutzererfahrung den Anforderungen der verschiedenen Rollen gerecht wird.
  • Die Lernenden möchten vielleicht in erster Linie ihren Fortschritt und den nächsten Schritt nachvollziehen.
  • Lehrkräfte benötigen möglicherweise Hinweise darauf, wo eine Anleitung oder ein Eingreifen erforderlich ist.
  • Führungskräfte und andere Interessengruppen benötigen möglicherweise stärker aggregierte Informationen, um Muster zu erkennen und die Entscheidungsfindung auf einer übergeordneten Ebene zu unterstützen.

Die Bewertung wird uns daher helfen zu verstehen, nicht nur, ob die Technologie funktioniert, sondern auch, wie sie sich in der praktischen Realität des Lernens und der Weiterbildung im Verteidigungsministerium bewährt.

Präsentation der Ergebnisse im Verteidigungsministerium

In der kommenden Zeit sind mehrere interne Präsentationen innerhalb des Verteidigungsministeriums geplant. Diese Präsentationen stellen einen wichtigen Meilenstein für das Projekt dar. Sie werden es uns ermöglichen, die bisher erzielten Fortschritte vorzustellen, den Prototyp zu demonstrieren und zu zeigen, wie die ursprüngliche AMALT-Vision in eine konkrete technologische Lösung umgesetzt wurde.

Die Präsentationen werden den gesamten AMALT-Prozess abdecken: von der Erfassung und Strukturierung von Lerndaten über die Auswertung der Leistungen bis hin zur Darstellung von Fortschrittsinformationen und Empfehlungen. So können die Beteiligten nachvollziehen, wie die verschiedenen technischen und pädagogischen Elemente miteinander verknüpft sind.

Diese Veranstaltungen dienen jedoch nicht nur der Präsentation von Ergebnissen. Sie bieten auch die Gelegenheit, mit potenziellen Nutzern, Fachexperten und anderen Interessengruppen ins Gespräch zu kommen. Ihre Fragen, Anmerkungen und Rückmeldungen werden uns dabei helfen, die getroffenen Entscheidungen zu validieren und Möglichkeiten für weitere Verbesserungen zu identifizieren.

Dieser Dialog ist besonders wertvoll, da wir nun in die Evaluierungsphase eintreten. Er wird dazu beitragen, dass der Prototyp weiterhin den betrieblichen Anforderungen entspricht und dass sich die zukünftige Entwicklung auf Funktionen konzentriert, die einen echten Mehrwert bieten.

Wir liegen im Plan und sind bereit, die Erwartungen zu übertreffen

AMALT kommt sehr gut voran. Wir liegen gut im Zeitplan und gehen davon aus, dass wir die ursprünglichen Ziele und Meilensteine erreichen werden. Gleichzeitig haben die Fortschritte im Arbeitspaket 4 Spielraum geschaffen, um weitere Möglichkeiten zu erkunden.

Unser Ziel ist es daher nicht nur, das Vereinbarte zu erfüllen, sondern dort, wo dies einen nachweisbaren Mehrwert schafft, sogar noch mehr zu leisten. Dazu könnten folgende Maßnahmen gehören:

  • Ergänzung der Fortschrittsinformationen.
  • Hinzufügen relevanter Signale zur Orientierung.
  • Die rollenbasierte Darstellung von Erkenntnissen verstärken.
  • Aufzeigung weiterer Möglichkeiten für zukünftige Anwendungen.

„Overdelivery“ bedeutet nicht, Komplexität um ihrer selbst willen zu schaffen. Jede zusätzliche Entwicklung muss zu den Zielen von AMALT und den übergeordneten Zielen des Verteidigungsministeriums beitragen. Unser Fokus liegt weiterhin auf der Entwicklung einer Lösung, die benutzerfreundlich, nachvollziehbar, skalierbar und praxisrelevant ist.

Die kommende Phase wird von weiterer Entwicklung, sorgfältiger Bewertung und aktiver Zusammenarbeit mit den Interessengruppen geprägt sein. Mit dem Übergang von Arbeitspaket 4 zu Arbeitspaket 5 kommt AMALT einem erprobten Prototyp einen weiteren Schritt näher, der zeigt, wie datengestütztes und adaptives Lernen in der Praxis unterstützt werden kann.

Das Fundament ist solide, die Richtung ist klar und das Projekt verläuft planmäßig. Noch wichtiger ist, dass wir die Chance geschaffen haben, mehr zu erreichen als ursprünglich erwartet – und diese Chance wollen wir nutzen.

Sind Sie bereit, das Lernen noch anpassungsfähiger zu gestalten?

Wenden Sie sich an François Walgering, um ein unverbindliches Gespräch zu vereinbaren. Wir würden uns freuen, gemeinsam mit Ihnen zu erörtern, wie personalisiertes, datengestütztes Lernen in Ihrem Unternehmen einen Mehrwert schaffen kann.

François Walgering

François Walgering | Geschäftsführer von Next Learning Valley
fwalgering@nextlearningvalley.com
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