Lernen muss etwas bringen. Für den Mitarbeiter, für das Team, für die Organisation. Das funktioniert aber nur, wenn die Lernerfahrung selbst stimmt. Ein System kann noch so intelligent sein, mit einem Datensee voller Informationen und einem KI-gesteuerten Analysemodell - wenn das Front-End unklar ist oder der Lernpfad keine Verbindung herstellt, wird sich die Wirkung nicht einstellen. Im Verteidigungsministerium wird daher daran gearbeitet, eine Lernumgebung zu schaffen, in der die Technologie endlich spürbar wird: in der Lernerfahrung des Mitarbeiters selbst.
In diesem letzten Blog der AMALT-Anthologie geht es um die vordere Schicht des Systems: das Front-End, der Ort, an dem alles zusammenkommt und das Lernen wirklich beginnt.
Vom System zum Menschen
In der personalisierten Lernumgebung von Defence steht der Benutzer im Mittelpunkt: der Mitarbeiter, der Lernbetreuer und der Manager. Im Front-End sehen sie, welche Lernpfade relevant sind, warum sie empfohlen werden und wie sie strukturiert sind. Das System zeigt nicht nur , was jemand tun muss, sondern auch warum, wann und wie man es am besten tut.
Die Stärke dieses Ansatzes liegt in der Verknüpfung mit dem zugrunde liegenden Data-Lake- und Analysemodell. Das Front-End ist kein loses Lernportal, sondern eine dynamische Umgebung, die ständig mit Daten und Erkenntnissen gespeist wird. Jede Empfehlung ist fundiert, jede Lernaktivität personalisiert.
Lernwege mit Orientierung und Flexibilität
Auf der Grundlage der gesammelten Daten wird automatisch ein Lernpfad erstellt, der auf die Tätigkeit, die Erfahrung, den Entwicklungsbedarf und den Kontext des Mitarbeiters abgestimmt ist. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen starren Weg. Es besteht die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, das Lernen zu beschleunigen oder, im Gegenteil, zusätzliche Unterstützung zu erhalten.
Ein Mitarbeiter, der erst kürzlich eingesetzt wurde, wird andere Lernvorschläge erhalten als jemand, der gerade erst angefangen hat. Und ein Mitarbeiter, der bereits über bestimmte Zertifizierungen oder Fähigkeiten verfügt, muss keinen Auffrischungskurs belegen. Auf diese Weise vermeidet Defence die Verschwendung von Zeit und Ressourcen - und erhöht gleichzeitig das Engagement.
Die Lernpfade bestehen aus einer Mischung von Lerninterventionen: praktische Aufgaben, Simulationen, Reflexionsübungen, Wissensblöcke und Spiele. Das Angebot ist nicht nur darauf zugeschnitten, was jemand lernen muss, sondern auch darauf, wie jemand am besten lernt.
Eine Lernerfahrung, die sich bewahrheitet
Lernen im Verteidigungsbereich bedeutet Lernen durch Handeln, Reflektieren und Anwenden. Das bedeutet, dass die Erfahrung intuitiv und logisch sein muss. Im Front-End sieht der Mitarbeiter nicht nur seinen Fortschritt, sondern auch das Lernziel, was als Nächstes kommt und wie dies zum größeren Zusammenhang beiträgt.
Durch KI im Hintergrund - unsichtbar, aber leistungsstark - wird der Lernpfad immer intelligenter. Die Umgebung lernt dabei mit. Stellt sich heraus, dass bestimmte Eingriffe für eine bestimmte Art von Arbeit gut funktionieren, passt sich das System entsprechend an. Auch das Feedback der Mitarbeiter wird berücksichtigt. So entsteht eine Lernumgebung, die sich selbst ständig verbessert.
Was dies für L&D-Fachleute bedeutet
Für Bildungsexperten im Verteidigungsbereich bedeutet dies eine Verlagerung des Schwerpunkts. Sie verbringen weniger Zeit mit der Organisation und Planung und mehr Zeit mit der Anleitung und inhaltlichen Unterstützung. Die Technologie unterstützt, aber der menschliche Kontakt bleibt wichtig. Dank der Erkenntnisse aus den Dashboards und der Verknüpfung mit den Lernzielen können die Lernbetreuer viel gezielter coachen.
"Die Lernerfahrung sollte sich wie ein logischer nächster Schritt anfühlen, nicht wie eine Verpflichtung. Dank der Verbindung von Daten, KI und einem klaren Frontend funktioniert das jetzt wirklich."
- Max Mertens, NLV
Bereit für AMALT
Ab September 2025 wird Next Learning Valley mit der groß angelegten Entwicklung dieses Front-Ends im Verteidigungsbereich beginnen. In Verbindung mit dem Datenerfassungs- und Analysemodell wird dies die vollständige Grundlage für eine personalisierte, datengesteuerte Lernumgebung bilden. Eine Umgebung, die das Lernen nicht nur intelligenter, sondern auch persönlicher macht - weil sie immer vom einzigartigen Kontext des Mitarbeiters ausgeht und sich kontinuierlich an diesen anpasst.
Wollen Sie lernen, wie das geht?
Sind Sie neugierig, wie Sie dies in Ihrer Organisation umsetzen können? Wollen Sie weg von Standard-Lernwegen und hin zu wirklich maßgeschneiderten Lernerfahrungen? Dann vereinbaren Sie einen Termin mit dem NLV. Max Mertens zeigt Ihnen gerne, wie Daten, KI und intelligente Lernwege in einer funktionierenden Lernumgebung zusammenkommen.
Nehmen Sie Kontakt mit François Walgering auf, um ein informelles Gespräch zu führen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen über die Zukunft des Lernens in Ihrer Organisation nachzudenken.

François Walgering | CEO Next Learning Valley
fwalgering@nextlearningvalley.com
+31 6 14201936
LinkedIn-Profil
Entdecken Sie, wie Daten, KI und Dashboards das Lernen im Verteidigungsbereich intelligenter und persönlicher machen.