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Einblicke in die Praxis - Wie KI und Dashboards das Lernen im Verteidigungsbereich intelligenter machen

Verteidigung

Daten sind nur dann wertvoll, wenn man etwas mit ihnen macht. Das klingt logisch, aber in vielen Lernumgebungen bleiben die Informationen in Berichten stecken, die kaum gelesen werden, oder in Systemen, die kein klares Bild davon vermitteln, was wirklich gebraucht wird. Im Verteidigungsministerium will man dies anders angehen. Nachdem die Grundlage mit einem leistungsstarken Data Warehouse vor Ort gelegt wurde, ist der nächste Schritt klar: die Einführung intelligenter Analysen und visueller Dashboards, die nicht nur das Lernen verfolgen, sondern auch vorantreiben.

Im Rahmen des AMALT-Programms wird zu diesem Zweck in enger Zusammenarbeit mit TNO und NLR ein fortschrittliches Analysemodell entwickelt. Dieses Modell übersetzt alle gesammelten Lern- und Personaldaten in umsetzbare Erkenntnisse und personalisierte Empfehlungen - ermöglicht durch KI.

Vom Überblick zum Einblick

Das Analysemodell besteht aus zwei intelligenten Schichten: einem Interpretationsmodell und einem Beratungsmodell. Das Interpretationsmodell betrachtet die riesige Menge an Daten im Data Lake und erkennt Muster, die für das menschliche Auge oft unsichtbar bleiben. Denken Sie an Signale für nachlassende Motivation, wiederkehrende Wissenslücken in bestimmten Teams oder Mitarbeiter, die strukturell das Lernen auslassen.

Darauf aufbauend entsteht das Beratungsmodell. Dieses Modell - gespeist von KI - macht Vorschläge für die nächsten Schritte. Nicht aus dem Bauch heraus, sondern gestützt auf Daten. Beherrscht ein Mitarbeiter eine wichtige Fähigkeit noch nicht? Dann wird ihm oder ihr eine spezifische Lernaktivität empfohlen. Zeigen mehrere Quellen, dass ein Team bei einem bestimmten Thema im Rückstand ist? Dann wird dies dem Teamleiter mit sofort umsetzbaren Lösungen sichtbar gemacht.

KI als Mitspieler des lernenden Profis

Diese Arbeitsweise bedeutet nicht, dass die KI die Entscheidungen übernimmt. Ganz im Gegenteil. Stattdessen liegt die Stärke in der Zusammenarbeit. KI nimmt ihnen die schwere Arbeit ab - das Durchsuchen von Daten, das Erkennen von Zusammenhängen, das Berechnen von Auswirkungen -, so dass die L&D-Fachleute das tun können, was sie am besten können: Entscheidungen treffen, anleiten und anpassen.

Laut Max Mertens vom NLV:

"KI wird zum stillen Partner eines jeden Lernenden. Das Analysemodell identifiziert, untermauert und berät. Aber es sind die Menschen, die die Richtung vorgeben."

Das Ergebnis: keine generischen Lernpfade mehr, sondern fundierte, datengestützte Entscheidungen, die zur Praxis passen.

Vom Einblick zum Handeln mit Dashboards

Alle Erkenntnisse aus dem Analysemodell werden in übersichtlichen, rollenbasierten Dashboards zusammengeführt. Diese Dashboards bilden die visuelle Ebene des Systems: ein Ort, an dem Mitarbeiter, Lernbetreuer und Manager sehen können, was passiert - und was benötigt wird.

Für den Mitarbeiter bietet das Dashboard einen personalisierten Überblick über Fortschritte, Momente der Reflexion, Feedback und Empfehlungen. Für den Lernbetreuer zeigt es Trends in Bezug auf Leistung, Engagement und Effektivität von Lernaktivitäten. Und für den L&D-Manager liefert es Steuerungsinformationen: welche Programme funktionieren, wo gibt es Engpässe, welche Teams entwickeln sich schnell und welche nicht?

Anstelle einer nachträglichen Bewertung ermöglicht das System also eine zwischenzeitliche Anpassung. In Echtzeit. Gezielt. Und mit Wirkung.

Innovation, die relevant bleibt

Was das Analysemodell wirklich innovativ macht, ist, dass es sich selbst ständig verbessert. Jede Lernaktivität erzeugt neue Daten. Die KI lernt daraus, was funktioniert und was nicht. Dadurch wird das System nicht nur intelligenter, sondern auch persönlicher und relevanter. Durch die Kombination von Learning Analytics, KI und Automatisierung entsteht eine Lernkultur, die sich den Erfordernissen anpasst, anstatt an dem festzuhalten, was einmal funktioniert hat.

Was ist zu erwarten?

Ab September 2025 werden TNO, NLR und Next Learning Valley als Teil von AMALT aktiv mit der Entwicklung des Analysemodells und der Dashboards beginnen. Diese bilden die entscheidende Verbindung zwischen Rohdaten und konkreten Lernerfahrungen. In Kombination mit dem Datalake entsteht so ein System, das mehr ist als eine bloße Aufzeichnung - es denkt mit, gibt fundierte Ratschläge und bietet gezielte Unterstützung auf der Lern- und Entwicklungsreise.

Mehr erfahren über... Lernen?

Sie fragen sich, wie dies auch Ihrer Organisation helfen kann, Lernprozesse und Entwicklungsmöglichkeiten besser in den Griff zu bekommen? Vereinbaren Sie einen Termin mit dem NLV. Max Mertens zeigt Ihnen gerne, wie KI und Dashboards nicht nur Einblicke geben, sondern auch in der Praxis einen Unterschied machen.

 

Arbeiten Sie auch am personalisierten Lernen?

Nehmen Sie Kontakt mit François Walgering auf, um ein informelles Gespräch zu führen. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen über die Zukunft des Lernens in Ihrer Organisation nachzudenken.

François Walgering

François Walgering | CEO Next Learning Valley

fwalgering@nextlearningvalley.com
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Entdecken Sie, wie Daten, KI und Dashboards das Lernen im Verteidigungsbereich intelligenter und persönlicher machen.