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Qualifikationsrahmen als strategisches Instrument

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Technologische Innovationen und sozioökonomische Veränderungen folgen einander in immer schnellerem Tempo. Sie bringen auch neue und komplexe Probleme mit sich. Die Erfahrung, der Abschluss oder die Berufsbezeichnung einer Person sind immer weniger eine Garantie dafür, dass sie mit solchen Fragen umgehen kann. Oft ist ein bestimmtes Talent oder eine bestimmte Fähigkeit erforderlich, um etwas bei den Hörnern zu packen. Der Wettlauf um Talente führt jedoch dazu, dass die verfügbaren Talente knapp werden, und was jemand heute gut kann, zählt morgen nicht mehr. Mit einem kompetenzbasierten Ansatz konzentrieren Sie sich darauf, welche Fähigkeiten Sie bereits haben, wo Sie sie leicht anpassen können und wie Sie die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter auf dem neuesten Stand halten, um mit der sich ständig verändernden Welt Schritt zu halten. Dazu brauchen Sie einen klaren Qualifikationsrahmen. In diesem Blog von Ernst-Jan können Sie nachlesen, wie man diesen aufstellt.

Während sich Abschlüsse und traditionelle Stellenbeschreibungen hauptsächlich darauf konzentrieren, was jemand einmal geleistet und erlebt hat, geht es bei den Fähigkeiten darum, was jemand jetzt kann. Genau aus diesem Grund wenden sich Organisationen jetzt zunehmend einem kompetenzbasierten Ansatz zu, bei dem der Schwerpunkt auf den Fähigkeiten liegt, die für die Stelle und die Mitarbeiter jetzt erforderlich sind. Durch die Darstellung von Fähigkeiten in einem Qualifikationsrahmen wird deutlich, wer welche Fähigkeiten beherrscht, welche Fähigkeiten ausreichend sind und wo es "Schwachstellen" gibt: die so genannten Qualifikationslücken. So können Sie strategische Entscheidungen für die gezielte Kompetenzentwicklung Ihrer Mitarbeiter treffen.

Ein zeitaufwändiges Kleinod

Obwohl der Entwurf, die Ausarbeitung und die Fertigstellung eines solchen Qualifikationsrahmens eine sehr zeit- und kostenintensive Aufgabe ist, lohnt sich diese Investition für die Unternehmen mehr als nur. Gemeinsam mit der Technischen Universität Twente hat Next Learning Valley untersucht, wie man einen solchen Qualifikationsrahmen gründlich aufbaut, und hat dies in einem Beratungsbericht zusammengefasst.

Identifizieren, messen und anwenden

Auf der Grundlage umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen hat sich gezeigt, dass drei Aspekte bei der Schaffung eines Qualifikationsrahmens entscheidend sind:

  • Identifizierung von Fertigkeiten
  • Messung der Fertigkeiten
  • Anwendung von Fähigkeiten im organisatorischen Kontext

Bei der Identifizierung von (1) Fähigkeiten werden relevante Informationen über den Arbeitsplatz gesammelt, die dann geclustert und in tatsächliche Fähigkeiten klassifiziert werden. Auf dieser Grundlage wird eine Bewertungsskala (2) mit klaren (Bewertungs-)Kriterien erstellt, mit der das Kompetenzniveau einer Person gemessen und bewertet wird (sprich: wie "gut" ist jemand in dieser Kompetenz?). Schließlich werden die Qualifikationsanforderungen auf Karriereebene spezifiziert (ein mittlerer Manager verfügt über Fähigkeiten auf ganz anderen Ebenen als ein CEO oder jemand in der Produktion), und Sie bewerten, wie ein Mitarbeiter eine bestimmte Fähigkeit in Bezug auf die Ziele der Organisation einsetzt. Dies bietet eine klare Grundlage für die weiteren Schritte der Entscheidungsfindung: Einsatz von Mitarbeitern an bestimmten Stellen, an denen ihre Fähigkeiten benötigt werden, oder im Gegenteil, Konzentration auf die Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter.

4 Methoden, denn jede Organisation ist anders

Da jede Organisation anders ist und individuelle Bedürfnisse hat, haben wir zusammen mit unserem Hochschulpartner vier Methoden pro Aspekt beschrieben, die Ihnen helfen werden, die Anwendung von Kompetenzen zu identifizieren, zu messen und zu bewerten. Die Methoden unterscheiden sich im Grad des Zeit- und Kostenaufwands: von einer sehr einfachen, benutzerfreundlichen Methode bis hin zu einer sehr genauen Variante, bei der Sie sich viel Zeit nehmen, um Ihren Kompetenzrahmen weiter auszubauen.

Dieser Blog ist kein Beratungsbericht

In diesem Blog haben wir die Erkenntnisse aus dem Beratungsbericht nur angedeutet. Möchten Sie den Beratungsbericht bei der Erstellung Ihres Qualifikationsrahmens nutzen? Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie wir das Potenzial Ihrer Arbeitskräfte nutzen und das Wachstum Ihres Unternehmens fördern können. Kontaktieren Sie uns, um den Beratungsbericht anzufordern. Wir kommen gerne zu Ihnen und erläutern Ihnen den Bericht.

Ein Applaus für Isabel und Janine

Das Internet ist voll von Initiativen, bewährten Verfahren und wissenschaftlicher Literatur zu Qualifikationsrahmen. Aber wie man einen solchen Kompetenzrahmen auf wissenschaftlich fundierte Weise aufbaut, war auch uns bis zu diesem Beratungsbericht ein Rätsel. Next Learning Valley hat diese Aufgabe Isabel Hempel und Janine Brinkmann im Rahmen ihres Masterstudiums in Erziehungswissenschaft und -technologie an der TU Twente übertragen. Sie haben wissenschaftliche Spitzenleistungen in Form des Beratungsberichts erbracht, der auch vier praktische Methoden zur Erstellung eines Kompetenzrahmens enthält. Außerdem haben sie den Kurs HRD and Technology in a Live Context, aus dem sie diesen Bericht in Zusammenarbeit mit uns erstellt haben, mit einer vollen 9 abgeschlossen! Isabel, Janine und Ihr Dozent Dr. Bas Kollöffel: Vielen Dank! Ihr habt die L&D-Branche (wieder einmal) mit fantastischen Einblicken und guten Praktiken versorgt!