In den vergangenen sechs Wochen haben sich mehr als 200 Fachleute aus dem Bildungsbereich der Human–AI High Performance Academy angeschlossen, um einer Frage nachzugehen, mit der sich viele Organisationen derzeit auseinandersetzen:
Was braucht es, um in einer von KI geprägten Welt eine High-Performance-Akademie aufzubauen?
Gemeinsam tauschten Teilnehmer aus mehr als acht Ländern über 900 Kommentare aus, hinterfragten Annahmen, diskutierten Ideen und reflektierten über die Realitäten, mit denen sie in ihren eigenen Organisationen konfrontiert sind.
Auch wenn jede Organisation anders war, kristallisierten sich doch einige gemeinsame Themen heraus. Im Folgenden haben wir die fünf wichtigsten Erkenntnisse aus den Gesprächen zusammengestellt.
Auf einen Blick
200+
Lernfachleute
8+
vertretene Länder
907
geteilte Kommentare
Viele Branchen
Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung, Einzelhandel, Bildungswesen, Finanzwesen und Technologie
Eine der häufigsten Frustrationen war überraschend einfach:
„Wir wissen, wie viele Menschen einen Kurs abgeschlossen haben. Wir wissen jedoch nicht, ob dies etwas bewirkt hat.“
Die Teilnehmer beschrieben Unternehmen mit ausgereiften Lernplattformen, umfangreichen Inhaltskatalogen und soliden Compliance-Prozessen. Dennoch hatten viele Schwierigkeiten, den Zusammenhang zwischen den Lernmaßnahmen und den Geschäftsergebnissen, dem Ausbau der Kompetenzen oder der Leistungssteigerung herzustellen.
Eine High-Performance-Akademie definiert sich nicht dadurch, was sie leistet, sondern dadurch, welche Veränderungen dadurch bewirkt werden.
Überlegung: Wenn Ihr erfolgreichstes Programm morgen verschwinden würde, welche geschäftlichen Ergebnisse wären davon betroffen?
Viele Teilnehmer hatten erwartet, dass sich die Akademie in erster Linie auf KI-Tools konzentrieren würde. Stattdessen drehten sich einige der interessantesten Diskussionen um menschliches Urteilsvermögen.
Zwar kann KI Inhalte generieren, Informationen analysieren und Routineaufgaben automatisieren, doch wiesen die Teilnehmer immer wieder auf Situationen hin, in denen Kontext, Ethik, Vertrauen und Erfahrung am wichtigsten sind.
Mehrere Teilnehmer brachten ein interessantes Anliegen zur Sprache: Wenn KI zunehmend die Aufgaben übernimmt, durch die wir Erfahrungen sammeln, wie können wir dann sicherstellen, dass die Menschen weiterhin Urteilsvermögen entwickeln?
Anstatt Fachwissen zu ersetzen, scheint KI dessen Bedeutung zu steigern.
Reflexion: Welche menschlichen Fähigkeiten gewinnen in Ihrem Unternehmen an Bedeutung, je leistungsfähiger die KI wird?
Die meisten Teilnehmer hatten bereits Zugang zu Lernplattformen, KI-Tools und umfangreichen Inhaltsbibliotheken. Dennoch wurde die Technologie selten als größte Herausforderung genannt.
Stattdessen drehten sich die Gespräche um isoliert arbeitende Teams, uneinheitliche Zuständigkeiten, konkurrierende Prioritäten und die Schwierigkeit, das Lernen auf die geschäftlichen Anforderungen abzustimmen.
Mehrere Teilnehmer räumten ein, dass die Einführung eines neuen Tools oft einfacher ist als eine Änderung der Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten.
Technologie kann den Fortschritt beschleunigen, aber sie kann keine Einigkeit schaffen.
Reflexion: Was bremst derzeit den Fortschritt in Ihrem Unternehmen am stärksten: Technologie oder Abstimmung?
Als die Teilnehmer angaben, wo sie am meisten lernen, nannten nur sehr wenige Kurse.
Stattdessen sprachen sie über Kollegen, Praxisgemeinschaften, Netzwerke unter Gleichgesinnten, Mentoring-Beziehungen, WhatsApp-Gruppen und berufliche Gemeinschaften.
Die wertvollsten Lernerfahrungen wurden oft eher durch Gespräche und die gemeinsame Problemlösung als durch formelle Schulungen gewonnen.
Dies wirft für Akademien eine wichtige Frage auf: Investieren wir genug in die Beziehungen, die das Lernen ermöglichen?
Reflexion: An wen wenden sich die Mitarbeiter in Ihrer Organisation, wenn sie Hilfe bei der Lösung eines schwierigen Problems benötigen?
Die vielleicht größte Veränderung während der gesamten Akademie war die Art und Weise, wie die Teilnehmer über KI sprachen.
Zu Beginn drehte sich das Gespräch um Tools und Anwendungsfälle. Am Ende hatte es sich auf eine viel umfassendere Frage verlagert:
Wie können Menschen und Technologie effektiv zusammenarbeiten?
Die Teilnehmer stellten Beispiele für KI-gestützte Inhaltserstellung, Lernassistenten und personalisierte Empfehlungen vor. Gleichzeitig betonten sie die Bedeutung von Kontrolle, kritischem Denken und verantwortungsbewusstem Umgang.
Die sich abzeichnende Vision war nicht, dass KI den Menschen ersetzen würde, sondern hybride Intelligenz: die Kombination aus der Geschwindigkeit und dem Umfang der Technologie mit menschlichem Urteilsvermögen, Kreativität und Kontextverständnis.
Überlegung: Welche Aktivitäten in Ihrer Akademie sollten weiterhin von Menschen geleitet werden, und welche könnten durch Technologie verbessert werden?
Auffällig war nicht nur die Teilnehmerzahl, sondern auch die Qualität der Gespräche.
Innerhalb von sechs Wochen haben mehr als 200 Fachleute aus dem Bereich der Weiterbildung 907 Kommentare verfasst und dabei Herausforderungen, Ideen, Beispiele und praktische Erfahrungen aus ihren eigenen Organisationen geteilt.
Die Teilnehmer kamen aus den Bereichen Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung, Einzelhandel, Technologie, Finanzdienstleistungen, Bildung und vielen anderen Branchen und brachten so eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven in die Diskussion ein.
Die meisten Organisationen verfügen bereits über viele der Bausteine einer High-Performance-Akademie.
Die Herausforderung besteht selten darin, bei Null anzufangen. Vielmehr geht es darum, zu verstehen, wo man heute steht, und zu entscheiden, was als Nächstes gestärkt werden soll.
Wie geht es weiter?
Der „High Performance Academy Scan“ hilft Ihnen dabei, den aktuellen Reifegrad Ihrer Akademie zu erfassen und zu ermitteln, worauf Sie sich als Nächstes konzentrieren sollten.
Die Analyse befasst sich mit vier Schlüsselbereichen:
Entdecken Sie Ihre Stärken, Entwicklungsmöglichkeiten und die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer High Performance Academy.
Machen Sie den High Performance Academy-Scan
Beginnen Sie mit einer einfachen Frage:
Was könnten wir in den nächsten 90 Tagen tun, um Ihre Akademie näher an das Ziel zu bringen, nicht nur Lernen, sondern auch Leistung zu fördern?
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